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Stahlbeton ist D E R universelle Werkstoff des 20. und 21. Jahrhunderts, ein Verbundwerkstoff bestehend aus den beiden Komponenten Beton und Bewehrungsstahl. Dabei ist der Beton mit über einhundert Millionen Kubikmetern im Jahr der wichtigste Baustoff Deutschlands.
Der Stahlbetonbau verwendet Beton als druckfestes Material sowie meist Bewehrungsstahl oder Spannstahl zur Aufnahme von Zugkräften. In Problembereichen werden auch Bewehrungsstäbe aus Edelstahl oder glasfaserverstärktem Kunststoff eingesetzt.
Beton ist ein chemisch instabiler Baustoff und ist nicht unbegrenzt haltbar.
Ursache dafür sind - im Laufe der Zeit stattfindende, natürliche Alterungsprozesse. Durch die Einwirkung von z.B. Wasser und Luft werden chemische Prozesse im Beton induziert, die sogenannte Karbonatisierung oder auch Betonkorrosion setzt ein. Insbesondere Stahlbeton ist gefährdet, da der Bewehrungsstahl zu korrodieren beginnt.
Betonsanierung beginnt somit mit der Entfernung des schadhaften Betons und der Entrostung des Bewehrungsstahls.
Vorbeugend ist es empfehlenswert, die Betonbauten vor der Einwirkung schädlicher Stoffe zu schützen - dafür sind Anstriche oder Abdeckungen vorzusehen. Für sanierte Betonbauten sollten diese Schutzmaßnahmen selbstverständlich sein.
Brückenbeläge unterliegen konstanten Angriffen durch Niederschläge, Chloride, Auftau-salze sowie dem Wechsel zwischen Frost- und Tauwetter. Temperaturschwankungen, die Belastung durch Verkehr und die damit verbundenen dynamischen Lasten kommen als verschärfende Faktoren noch hinzu. Ungeschützte stahlbewehrte Betonkonstruktio-nen können dabei leicht korrodieren und erheblich geschwächt werden.
Der Schutz gegen all diese Angriffe ist somit von grundlegender Wichtigkeit für Brü-ckenbauwerke. Dabei haben sich in der Vergangenheit herkömmliche Schutzmaß-nahmen als nicht immer geeignet erwiesen.
Epoxidharzabdichtungen für Brückenbauwerke schützen die Konstruktionen vor dem Angriff durch Feuchtigkeit und darin gelöste Schadstoffe, und bilden einen nahtlosen Schutzschild, der gleichzeitig dauerhaft robust aber auch elastisch ist. Die vollständige Haftung zum Untergrund verhindert dabei das Eindringen von Wasser. Gleichzeitig wird somit auch der sichere Schubverbund zum nachfolgend aufgebrachten Asphalt gebil-det.
Die Sanierung feiner Risse erfolgt mittels Tränkung von Epoxidharzen. Dabei erfolgt eine oberflächennahe Rissfüllung ohne Druck. Tiefergehende Risse in Betonbauteilen werden durch Injektion von flüssigen Zweikomponentenharzen unter hohem Druck geschlossen. Hierbei gelangen unterschiedliche Verfahren und Materialen zur Anwendung.
Viele Objekte können weder mittels einer klassischen Außen- noch durch eine Innenabdichtung saniert werden. Überzeugende Antworten bieten hier spezielle Vergelungs-Verfahren, als flächige Abdichtung erdberührter Bauteile (vertikal und horizontal) oder als partielle Abdichtung (bei Rissen, Hohlstellen, Anschlüssen).
Industriefußböden werden in der Praxis den unterschiedlichsten Belastungen ausgesetzt. Letztlich üben nahezu alle mechanischen Einwirkungen Zugspannungen im Gefüge und besonders an der direkt befahrenen Oberfläche aus.
In der Praxis haben sich Beschichtungen aus Epoxidharzen seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Branchen ( Lebensmittel, Chemie, Automobilbau...) bewährt.
Beschichtungen sind Überzüge aus lösemittelfreien Epoxidharzen, die in einer Dicke von 0,5-2 mm aufgetragen werden.Beschichtungen sind nach der Aushärtung porenfrei und dicht. Sie lassen sich mit Epoxidfarbpasten beliebig einfärben.
Imprägnierungen sind Tränkungen saugfähiger Untergründe wie Zementestrich und Beton mit niedrigviskosen, gut eindringenden Epoxid-Lösungen, die teilweise die Poren füllen. Durch die Imprägnierung wird die Oberfläche verfestigt, die Widerstandsfähigkeit erhöht und durch Abrieb entstehende Staubbildung verhindert.
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